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Prof. Armin Grunwald
Programmleiter
Prof. Dr. Armin Grunwald
KIT Campus Nord
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: +49 721 608 22501
E-mail: armin grunwaldNsh5∂kit edu
 

Das Forschungsprogramm "Technology, Innovation and Society" (TIS)

Das Programm im Überblick

Technology, Innovation and Society

Ziel des forschungsbereichsübergreifenden Programms ist die Erforschung ökologischer, ökonomischer, politischer, ethischer und sozialer Aspekte neuer Technologien zur Unterstützung von Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Dreieck von Technik, Innovation und Gesellschaft gehört zu den zentralen Handlungsfeldern der Moderne. Innovation ist notwendigerweise auf wissenschaftlich-technischen Fortschritt angewiesen. Dieser Fortschritt führt jedoch nicht automatisch zu gelingender Innovation. Darüber, ob und welche Technologien Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten, entscheiden auch das systemische Zusammenwirken von Technologien sowie gesellschaftliche Aspekte – wie z. B. politische und ökonomische Rahmenbedingungen – Akzeptanz in der Bevölkerung oder ethische Fragen. Aufgabe der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Lösungen für drängende und komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Das Programm „Technologie, Innovation und Gesellschaft“ umfasst die systematische Erforschung der vielfältigen Schnittstellen zwischen Technologie, Innovation und Gesellschaft.

Dazu wird die bestehende Kompetenz der Helmholtz-Gemeinschaft in Systemanalyse und Technikfolgenabschätzung und wissenschaftlicher Politikberatung im Programm zusammengeführt und auf gesellschaftlich relevante und wissenschaftlich herausfordernde Themen in den Bereichen Energie und Schlüsseltechnologien ausgerichtet, in der Regel in Kooperation mit thematisch benachbarten wissenschaftlich-technischen Programmen. Das Programmthema „Assessing Technologies“ widmet sich der reflexiven Technikfolgenforschung, in der Technologien sowie die damit verbundenen Innovations- und Implementierungsprozesse analysiert und bewertet werden. Ziel des Themas „Renewable Energy and Material Resources for Sustainable Futures“ ist die Entwicklung und Analyse von Optionen zur nachhaltigeren Nutzung erneuerbarer Ressourcen.

Das Programm TIG ist Teil des gleichnamigen Programms der Helmholtz-Gemeinschaft, welches in den Forschungsbereichen Energie und Schlüsseltechnologien verankert ist. Kooperationspartner auf Helmholtzebene sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Größter Partner ist das KIT. Einschließlich der im Programm verankerten Drittmittelprojekte arbeiten am KIT etwa 110 Wissenschaftler/innen in TIG mit, zum großen Teil im Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), aber auch in technisch ausgerichteten Instituten.

Im KIT ist das Programm eng in das KIT-Zentrum Energie und in das KIT-Zentrum Mensch und Technik eingebunden und unterhält vielfache Kooperationen zum ehemaligen Universitätsteil (Campus Süd).