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Unterthema "Urban and rural living spaces and resource flows"

Nachhaltige Quartiersentwicklung, Foto: Quartier Zukunft, KIT

Um geeignete Wege zur Förderung einer nachhaltigeren Stadtentwicklung zu erarbeiten, konzentriert sich die Forschung in diesem Unterthema auf die Ausgestaltung und Anwendung systemischer Ansätze in einem entsprechenden methodischen Rahmen. In diesen Ansätzen müssen insbesondere die thematischen (z. B. Energie, Wasser, Ernährung) und räumlichen Aspekte (Wohngebiete, städtische und ländliche Gebiete, Regionen etc.) mit einbezogen und integrierte analytische Werkzeuge (z. B. regionale Modelle) angewendet werden. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Nutzungsstrukturen der wichtigsten Ressourcen (Energie, Wasser) sowie geeignete technische und nicht-technische Strategien des Ressourcen-Managements auf Grundlage von Nachhaltigkeitsbetrachtungen, die an spezielle klimatische, sozio-ökonomische oder politische Rahmenbedingungen angepasst wurden. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf grundlegenden Versorgungsinfrastruktursystemen. Insbesondere wird nach Möglichkeiten gesucht, diese angemessen an künftige Anforderung, die sich z. B. aus dem Klimawandel oder demografischen Veränderungen ergeben, anzupassen. In diesem Zusammenhang wird die vielschichtige Verknüpfung von Energie-, Wasser- und Ernährungsaspekten, der immer mehr gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit zuteilwird, insbesondere hinsichtlich der Wechselbeziehung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten betrachtet, wobei auch Materialflussbilanzierungen und eine breitere Perspektive der Kosten-Nutzen-Überlegungen zum Einsatz kommen. Einige dieser Themen werden in einer Fallstudie in einem Karlsruher Wohngebiet untersucht, in der ein innovativer inter- und transdisziplinärer Ansatz der Wissens-Koproduktion erarbeitet und umgesetzt wird, um so zur Entwicklung eines nachhaltigeren Wohnbezirks beizutragen. Die erwarteten Forschungsergebnisse in diesem Unterthema, insbesondere bezüglich des verbesserten Orientierungs- und Handlungswissens, sollen zu einer Verbesserung der unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse für eine strategischere Stadt- und Regionalplanung beitragen.